Unsere Struktur

Unsere Zielmarktorganisation

Die ProTakaful-Organisation wurde auf der Basis von Geschäftsprozessen entwickelt.

 

Durch entsprechende organisatorische Vorgaben entstand ein kundenorientiertes, flexibles und nachhaltiges Geschäftsmodell.

 

Unser Geschäftsprozess besteht aus einer funktions- und organisationsübergreifenden Verknüpfung wertschöpfender Aktivitäten, die von Kunden erwartete Leistungen erzeugen und die aus der Geschäftsstrategie abgeleiteten Ziele umsetzen.

 

 

Somit hat ein Geschäftsprozess zwei Bezugsrahmen:

 

    • Er ermöglicht die Umsetzung einer Unternehmensstrategie
    • Er sorgt für die Erzeugung der von Kund*innen erwarteten Leistungen

Nur solche Prozesse heißen Geschäftsprozesse, die von dem Kundenwunsch zur Kundenerfüllung führen.

 

So ließ sich die ProTakaful-Organisation aufstellen, die „nahezu automatisch“ den Kundenwunsch im Fokus hat, der gemäß Geschäftsstrategie bedient werden soll.

 

Natürlich werden bei der ProTakaful viele Prozesse und Tätigkeiten ausgeführt, die nicht direkt wertschöpfend sind und dennoch zum Alltag gehören. Diese Prozesse werden in dem Modell der Geschäftsprozessorganisation als Management- bzw. Unterstützungsprozesse bezeichnet.

 

Unsere kundenorientierten und wertschöpfenden Prozesse teilen sich dann in zwei Bereiche auf:

 

    • die Kernprozesse bezogen auf die (End-)Kund*innen
    • die Kernprozesse bezogen auf die Systempartner*innen

Denn aus unserer organisatorischer Sicht sind auch für unserer Franchisezentrale nicht die Franchisenehmer*innen „die Kund*innen des Systems“.

 

Kund*innen sind einzig allein die Verbraucher des Produktes, für das das gesamte System steht.

 

Daher mussten organisatorisch die Prozesse, die sich auf die Kund*innen beziehen, von den Prozessen bezogen auf die Partner*innen des Systems getrennt werden.

 

Das folgende Schaubild stellt unsere Geschäftsprozessorganisation auf einer abstrakten Ebene dar:

 

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Auf diesem Grundprinzip baut nun unsere Organisation auf:

 

Alle Tätigkeiten, die der Entwicklung und Sicherung der Geschäftsstrategie dienen, wurden als Managementprozesse bezeichnet.
So sind z.B. die Zielfindungsprozesse, die strategische Finanzplanung, Corporate Governance Prozesse o.ä. klassische Prozessbeispiele der Managementprozesse in einem Unternehmen.

 

Die Kernprozesse bezogen auf die Kund*innen des Systems werden in die Bereiche Kundenfindung und –bindung, Auftragsbearbeitung und (kundenwunschbezogene) Produktentwicklung gegliedert.

 

Die Kernprozesse bezogen auf die Systempartner*innen (Franchisenehmer*innen) werden in die Bereiche Partnergewinnung und –bindung, Vertragserfüllung und partnerbezogene Systementwicklung unterteilt.

 

 

Daneben gibt es zur organisatorischen Vervollständigung der Unternehmensaktivitäten eine Fülle von Unterstützungsprozessen, die in einer Franchisezentrale in die Gruppen

 

    • Verwaltungs- und Admin-Prozesse
    • Beschaffungsmanagement
    • Operatives Finanzmanagement
    • IT-Management
    • Know-How-Management
    • Infrastruktur- und Sicherheitsprozesse
    • Personal- und Gesundheitsprozesse
    • Kommunikationsprozesse
    • Prozessmanagement und QM-Prozesse

eingeteilt werden.

 

Das Gesamtbild unserer ProTakaful-Geschäftsprozessorganisation lässt sich somit wie folgt darstellen:

 

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Diese ProTakaful-Organisation entfaltet nur unter bestimmten Bedingungen ihre volle Kraft:

 

    • Die ProTakaful-Geschäftsprozesse wurden gemäß der oben dargestellten Systematik dokumentiert, sortiert und gruppiert. So entstand für alle Beteiligten ein nachvollziehbares Unternehmensbild.
    • Für alle Kernprozesse wurde genau ein Prozessverantwortlicher bestimmt, der die Erreichung der Prozessziele zu verantworten hat. In seiner Rolle erhält der Prozessverantwortliche „Vorfahrt“ vor den Abteilungs- und Bereichsleitungen. Nur so kann sichergestellt werden, dass ein Prozess über die verschiedenen Schnittstellen im Unternehmen effizient gemanagt wird.
    • Die ProTakaful-Geschäftsprozesse werden nicht als EDV-Projekt missverstanden, bei dem eine Automatisierung vorhandener Tätigkeiten den Effizienzsprung produzieren soll, sondern als Organisationsentwicklung , bei der erst am Ende die definierten und optimierten Prozesse teilweise in EDV-Systemen abgebildet werden.
    • Für die ProTakaful-Prozesse (die Wichtigsten zuerst, später immer mehr …) werden Messgrößen ermittelt, die eine Steuerung und Optimierung der laufenden Prozesse ermöglichen. Dies sind nicht nur finanzielle Messgrößen, sondern auch nicht finanzielle Messgrößen (z.B. Durchlaufzeiten, Fehlermengen, Kundenzufriedenheits-Kennziffern,…).

Im Ergebnis einer Geschäftsprozessorganisation werden zwei Dinge erreicht:

 

Das Unternehmen wird effektiver.
Es macht die richtigen Dinge im Markt, denn die Grundlage einer Geschäftsprozessorganisation ist eine verbindliche Strategie. Die Kundenorientierung ist system-immanent verankert.

 

Das Unternehmen wird effizienter:
Die internen Reibungsverluste durch Schnittstellenprobleme, falschen Ressourceneinsatz und undokumentiertes Vorgehen werden minimiert, die Verbesserung der Leistungsqualität ist entlang der Prozessoptimierung leichter umzusetzen.

 

ProTakaful wird mit diesem Modell die Möglichkeit, aus einer kunden- und partnerbezogenen Fokussierung heraus ein qualitativ hochwertiges System aufbauen und stabil am Markt führen.